Am 27. September hat die Thuner Stimmbevölkerung beiden Vorlagen zugestimmt. Die Entscheide betreffen unterschiedliche Aufgaben unserer Stadt – entsprechend differenziert fällt meine Einschätzung aus.
Lerchenfeld: Eine wichtige Investition
Im Lerchenfeld bin ich selbst zur Schule gegangen. Schon damals war klar, dass die Schulanlage Investitionen braucht. Deshalb freut es mich, dass die Sanierung und Erweiterung nun umgesetzt werden kann. Gute Schulräume sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder und Lehrpersonen ihren Alltag unter zeitgemässen Bedingungen gestalten können.
Bei der Realisierung wünsche ich mir, dass auch das regionale Gewerbe angemessen berücksichtigt wird. Innerhalb der geltenden Vergaberegeln sollen regionale Unternehmen faire Chancen erhalten. So kann diese Investition neben der Bildung auch der regionalen Wertschöpfung zugutekommen.
Immobilienkredit: Genau hinschauen
Den Rahmenkredit von 50 Millionen Franken für Immobilienkäufe habe ich kritisch beurteilt. Die Bevölkerung hat zugestimmt, und diesen Entscheid respektiere ich. Jetzt kommt es darauf an, wie der Gemeinderat seinen zusätzlichen Handlungsspielraum nutzt.
50 Millionen Franken sind und bleiben Steuergelder. Jeder Immobilienkauf muss deshalb sorgfältig geprüft, finanziell vertretbar und mit einem nachvollziehbaren Nutzen für unsere Stadt verbunden sein.
Für eine starke bürgerliche Stimme
Gerade bei den städtischen Finanzen braucht es klare Prioritäten, Transparenz und finanzpolitische Disziplin. Dafür setze ich mich ein.
Am 29. November kandidiere ich für den Gemeinderat und erneut für den Stadtrat. Mein Ziel ist eine starke bürgerliche Vertretung und eine bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat. Ich will mitentscheiden, wenn es um die Zukunft unserer Stadt und den Einsatz unserer Steuergelder geht.